Der Elise-Richter-Preis des Deutschen Romanistenverbandes

Seit 1999 schreibt der Deutsche Romanistenverband alle zwei Jahre den Elise-Richter-Preis aus. Dieser Förderpreis wird anlässlich des Romanistentages vergeben. Der Preis wird für herausragende Promotionen und Habilitationen verliehen und ist derzeit mit 1500 Euro dotiert. Alle Verbandsmitglieder sind vorschlagsberechtigt, Eigenbewerbungen sind nicht möglich. Dem Antrag wird ein Exemplar der Qualifikationsschrift beigefügt.

Die Ausschreibung erfolgt jeweils über das Mitteilungsheft des Deutschen Romanistenverbandes.

Auf dem Romanistentag in Bonn 2009 wird der Preis an folgende Romanistinnen und Romanisten für ihre hervorragenden Qualifikationsarbeiten verliehen:

 

PD Dr. Michael Schwarze: Sprachen der Absenz. Literatur der Moderne in Italien (1919-1943) (Habil. Universität Klagenfurt).

Dr. Sandra Ellena: Die Rolle der norditalienischen Varietäten in der Questione della lingua (Diss. Universität Würzburg). 

Dr. Jenny Haase: Verflochtene Geschichten. Konstruktionen Patagoniens in Reiseberichten und historischen Romanen mit Schwerpunkt auf Iberoamerikanischer Literatur (1977-1999) (Diss. Humboldt-Universität Berlin).

Dr. Philipp Jeserich: Musica naturalis. Tradition und Kontinuität spekulativ-metaphysischer Musiktheorie in der Poetik des französischen Spätmittelalters (Diss. Freie Universität Berlin).

Der Vorstand des DRV gratuliert allen Preisträgern aufs Herzlichste!

Elise Richter (1865-1943)

Quelle:
Elise Richter: Summe des Lebens. Hrsg. v. Verband der Akademikerinnen Österreichs. Wien, WUV-Universitätsverlag, 1997.